Katastrophenschutz: Hier Bootsgruppe des Landeszug 10

Fahrzeuge für den Bevölkerungsschutz durch das Landratsamt übergeben

Katastrophenschutzübung Hohenlohekreis

31.09.2012

Am Freitagnachmittag wurde die Bootsgruppe des 10. Landeszuges KatS offiziell für eine Katasrophenschutzübung des Landratsamtes Hohenlohekreis voralarmiert.                      Geübt wurde die Mobilmachung bestimmter Einheiten von Feuerwehr, Rotem Kreuz und DLRG.

Der Referatsleiter KatS Gerhard Junginger musste wie im Ernstfall seine Gruppe bis Samstagmorgen zusammenstellen, denn um 9.00 Uhr hatte sich die Gruppe in ihrem Bereitstellungsraum einsatzbereit zu melden.

 

Die Führungsgruppe Öhringen baute einen Führungsstab in der Öhringer Feuerwache auf, von wo aus die Übung geleitet wurde. Von der Einsatzleitung bekamen die Einheiten verschiedene Koordinaten als Anlaufpunkte für ihre Marschroute. Am Ziel angekommen bekamen sie ihre Einsatzbefehle. Als Einsatzlage wurde ein Waldbrand in der Nähe des Hopfengartens bei Schöntal-Oberkessach angenommen. Der Zug Löschwasserversorgung hatte die Aufgabe einem Pendelverkehr für die Brandbekämpfung aufzubauen. Das Rote Kreuz baute in der Nähe einen Behandlungsplatz auf, um Personen mit einer Rauchvergiftung zu behandeln. Das DLRG musste einen geeigneten Landeplatz für Hubschraube suchen, um die Außenlastbehälter zu füllen. Die Einheit Messen/Dekontamination musste die Ausbreitung der Rauchwolke berechnen, Messpunkte festlegen und dort Messungen mit Prüfröhrchen durchführen. Nach der Übung wurde noch ein gemeinsames Mittagessen in der Öhringer Feuerwache ein genommen.

Katastrophenschutzübung der Region 10 auf der Jagst bei Möckmühl

70 Helfer von DLRG, DRK und THW übten den Ernstfall. Ein gebrochener Damm in Dörzbach löste eine Hochwasserflutwelle aus, so sah es das Übungszenario vor. Rettungskräfte aus den Landkreisen Heilbronn, Hohenlohe, Schwäbisch Hall und Tauber eilten am Sonntag früh mit Sondersignal nach Ruchsen bei Möckmühl. 6 Personen werden am oder im Wasser vermisst, so sah es die Lagebeschreibung durch den Einsatzleiter vor. Rettungstaucher, Strömungsretter und Bootsgruppen suchten den Fluß ab. Weitere Helfer vom THW bauten einen Steg um Sandsäcke für die Dammsicherung transportieren zu können. Für die Geretteten und zum Eigenschutz der eigenen Helfer war das DRK mit einem NEF und RTW vor Ort. Bei der Abschlußbesprechung waren sich alle einig, dies war eine gelungene Übung für die neue Regionseinheit 1 des Großverbandes Württemberg.

Bilder-Galerie zur Kata-Übung "Nasser Herbst"